Ausbildung von Brandschutzhelfern

Ausbildung zum Brandschutzhelfer und Evakuierungshelfer

Inhalte der Ausbildung zum Brandschutzhelfer

  • Gesetzliche Grundlagen
  • Betriebliche Brandschutzorganisation
  • Brandschutzordnung Teil A, B, C
  • Verhalten im Brandfall
  • Flucht- und Rettungswege
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung (nach ASR A 1.3)
  • Brandursachen und Brandverhütung
  • Brennvorgang
  • Brandklassen
  • Feuerlöscheinrichtungen
  • Löschmittel deren Wirkungsweise und Anwendungsbereiche
  • Löschtaktik
  • praktisches Feuerlöschertraining mit gasbetriebenem Feuerlöschtrainer

Durch die Teilnahme an unserer Brandschutzhelferausbildung kommen Sie Ihrer UnternehmerVerpflichtung aus dem § 10 des Arbeitsschutzgesetzes nach und erfüllen die Vorgaben der ASR A2.2 in Bezug auf normale und auf erhöhte Brandgefährdung, sowie dem § 22 Notfallmaßnahmen DGUV Vorschrift 1 Grundsätze der Prävention.

Für eine Inhousschulung erstellen wir ein dem Unternehmen angepasstes und günstiges Angebot.

 Wir sind mit der Ausbildung zum Brandschutzhelfer in ganz Deutschland für Sie unterwegs

Für Ihr Unternehmen bieten wir einen nach DGUV-I 205-023 zusammengesetzten Kurs zum Brandschutzhelfer an, in dem von Ihnen ausgewählte Mitarbeiter nicht nur den Umgang mit tragbaren Feuerlöschern erwerben, sondern in folgenden Themenpunkten geschult werden;

Für unsere Feuerlöschertrainingsanlage benötigen wir eine Übungsfläche im Freien von mindestens 8m x 8m, einen Wasseranschluss, sowie einen Lichtstromanschluss

Wir sind insbesondere in Berlin-Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen für Sie für die Schulung von Brandschutzhelfer unterwegs.

Selbstverständlich ist auch ein Einsatz im restlichen Bundesgebiet nach Absprache möglich.

Die Information der Berufsgenossenschaften, sowie der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung DGUV Information 205-023 beschreibt Inhaltlich die Durchführung zur Ausbildung von Brandschutzhelfern. Desweiteren ist festgelegt wer diese Ausbildung durchführen darf.

Der Unternehmer / Arbeitgeber hat die Pflicht, für einen wirksamen Arbeits- und damit auch für einen wirksamen Brandschutz tätig zu werden.

Hier gehört insbesondere dazu genügend Mitarbeiter (5% des Personals) für den Umgang mit Handfeuerlöschern zu schulen und Brandschutzhelfer auszubilden, als Maßgabe wird hier die Gefährdungsbeurteilung genannt, wobei von "Normaler Brandgefährdung" auszugehen ist.

Sollte die Gefährdungsbeurteilung eine "Erhöhte Brandgefährdung" ergeben muss von einem höheren Anteil benötigter Brandschutzhelfer ausgegangen werden, gleiches gilt bei Schichtdienstbesetzung, auch Krankheit, Fortbildung und Urlaub von Mitarbeitern ist zu berücksichtigen.

Brandschutz auf Baustellen

Für Baustellen sieht die ASR 2.2 ebenfalls besondere Anforderungen vor 
  • Die Anforderung bezüglich der Grundausstattung mit Feuerlöschern und der Ausbildung von Brandschutzhelfer gelten nur für stationäre Baustelleneinrichtungen, z.B. Baubüros, Unterkünfte oder Werkstätten.

 

  • Werden auf Baustellen Arbeiten mit einer Brandgefährdung durchgeführt, z.B. Schweißen, Brennschneiden, Trennschleifen, Löten, oder Verfahren angewendet, bei denen eine Brandgefährdung besteht, z.B. Farbspritzen, Flammarbeiten, ist dort für jedes der dabei eingesetzten Arbeitsmittel ein Feuerlöscher für die entsprechenden Brandklassen mit mindestens 6 Löschmitteleinheiten (LE) bereitzuhalten

 

  • Personen , die mit vorgenannten Arbeitsmittel tätig werden, sind theoretisch und praktisch im Umgang mit Feuerlöschern zu unterweisen. Es empfiehlt sich, diese Unterweisung in Abständen von 3 bis 5 Jahren zu wiederholen
  • Baustellen mit besonderen Gefährdungen (z.B. Untertagebaustellen, Hochhausbau) erfordern zusätzliche Maßnahmen gegen Brände, analog zu den Maßnahmen für Arbeitsstätten mit erhöhter Brandgefährdung.